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Porträt: VDA-Präsident Matthias Wissmann

CDU-Politiker Matthias Wissmann (ddp)
© Foto: ddp

VDA wählt Experten für Verkehrs- und Wirtschaftspolitik an die Spitze des Verbands: 57-jähriger Wissmann war fünf Jahre lang Bundesverkehrsminister


Datum:
26.03.2007
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Berlin. Mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Matthias Wissmann hat der Verband der Automobilindustrie einen Experten für Verkehrs- und Wirtschaftspolitik an ihre Spitze gewählt. Der 57-Jährige war unter Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) von 1993 bis zur Wahlniederlage der schwarz-gelben Koalition im Jahr 1998 Bundesverkehrsminister. Anschließend leitete er vier Jahre lang den Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Technologie. In beiden Ämtern hatte er immer wieder auch die Interessen der für Deutschland wichtigen Autoindustrie im Blick. Auch nach seinem Wechsel 2002 als Vorsitzender in den Bundestagsausschuss für EU-Angelegenheiten äußerte er sich zu Verkehrsthemen. Wissmann stammt aus Ludwigsburg bei Stuttgart. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Politik in Tübingen und Bonn arbeitete er zunächst als Partner einer Anwaltskanzlei. Von 1973 bis 1983 war er Bundesvorsitzender der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union. 1976 zog Wissmann als damals jüngster Abgeordneter in den Bundestag ein. 1983 machte ihn die CDU/CSU-Fraktion zu ihrem wirtschaftspolitischen Sprecher. Zehn Jahre lang übte er diesen Posten aus. Mit der Zukunft der Marktwirtschaft befasste er sich auch in Büchern wie beispielsweise „Marktwirtschaft 2000“, „Deutsche Perspektiven“ und „Leitbild auch für morgen. Die soziale Marktwirtschaft“. Seit Oktober 1991 vertritt er außerdem die CDU Baden-Württemberg als stellvertretender Vorsitzender. Bevor Bundeskanzler Kohl Wissmann 1993 zu seinem Bundesverkehrsminister machte, war er bereits fünf Monate lang Forschungsminister. In seiner Amtszeit als Bundesverkehrsminister fielen unter anderem die Bahnreform sowie die Modernisierung beziehungsweise der Neubau von Verkehrswegen in Ostdeutschland. (dpa/tz)

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