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An den Terminals in Hamburg ist viel los – das Slotbuchungssystem hilft dabei, den Ansturm zu entzerren

©picture alliance/SvenSimon/Malte Ossowski

Geordnete Verhältnisse

Seit nunmehr drei Jahren werden Container-Trucker an den Terminals im Hamburger Hafen nur mit einem vorab gebuchten Zeitfenster abgefertigt. Was sich seitdem verbessert hat - und wo noch Optimierungsbedarf besteht.

Um das gewachsene Abfertigungsaufkommen im Hamburger Hafen besser zu koordinieren, wurde Ende 2017 auf Basis einer von Dakosy entwickelten Software das sogenannte Slotbuchungsverfahren (SBV) eingeführt - und zwar verpflichtend. "Wir haben die Einführung damals absolut begrüßt", stellt CTD-Geschäftsführer Ralph Frankenstein klar. Die Tochter des Terminalbetreibers HHLA führt Hafenumfuhren durch und organisiert Lkw-Transporte im Nah- und Fernverkehr.

Kritik an dem System kann er wenig nachvollziehen: "Früher haben sich die Trucker beschwert, wenn sie im Stau standen, heute weil sie einen Slot buchen sollen", sagt Frankenstein. "Wir sind definitiv für die geordneten Verhältnisse."

Mehr Planungssicherheit, weniger Staus

Die sehen jetzt folgendermaßen aus: Prio 1 erhält ein Lkw, der pünktlich oder zumindest innerhalb des Toleranzzeitraums von plus/minus 30 Minuten um den einstündigen Slot am…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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