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Verkehrsunfallstatistik: Fußgänger und Radfahrer sind gefährdet

Der tote Winkel ist ein Sicherheitsrisiko für Fußgänger
© Foto: VCD

Zwar sanken in Deutschland die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fußgänger oder Radfahrer, dennoch werden diese Gruppe auch europaweit immer wieder zu Unfallopfern


Datum:
28.04.2011
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Stuttgart. Europaweit haben Fußgänger und Radfahrer das zweithöchste Risiko im Straßenverkehr getötet zu werden. Das höchste Risiko haben die Fahrzeuginsassen. Laut den Zahlen der europäischen Unfalldatenbank Care, welche nun im Dekra Verkehrssicherheitsreport 2011 veröffentlicht wurden, liegt der Anteil der Fußgänger und Radfahrer in den letzten Jahren bei durchschnittlich rund einem Viertel aller Verkehrstoten. Besonders gefährdet sind Kinder unter 15 Jahren und Senioren ab 65 Jahren. In der EU wurden nach vorläufigen Schätzungen im Jahr 2010 etwa 33.000 Personen bei Straßenverkehrsunfällen getötet.

Nach Prognosen der Bundesanstalt für Straßenwesen kamen 2010 allein auf deutschen Straßen 520 Fußgänger (Vorjahr: 591) und 375 Radfahrer (Vorjahr: 462) ums Leben. "Zwar gibt es in vielen Ländern der EU seit Jahren einen deutlichen Abwärtstrend bei den Zahlen getöteter Fußgänger und Radfahrer, von Entwarnung kann jedoch nicht die Rede sein", erklärte Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands Dekra SE, bei der Präsentation des Berichts.

Die Auswertung der europaweit erfassten Unfallzahlen ergab, dass über 70 Prozent der getöteten Fußgänger bei Unfällen innerhalb von Ortschaften ums Leben kam. Der Innerortsanteil der getöteten Radfahrer beträgt 58 Prozent. Die Unfallbeteiligten in diesen Szenarien waren in erster Linie PKW, gefolgt von LKW und Straßenbahnen. Die Sicherheitsexperten machen sich deshalb weiterhin für eine höhere Präsenz von elektronischen Assistenzsystemen in PKW und LKW stark. Diese reichen von Notbremsassistenten, über Spiegel- und Kamerasystemen bis zum Abbiegeassistenten. (rs) 

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