Warschau. Die Privatisierung des staatlichen Frachtgüterkonzerns PKP Cargo hat offiziell begonnen. Das zuständige polnische Infrastrukturministerium hat dem Verkauf von Anteilen an dem Dienstleister zugestimmt. „Die Vorarbeiten haben bereits begonnen”, sagte der Sprecher des Gesamtkonzerns PKP, Michal Wrzosek. Das Unternehmen habe schon ein Harmonogramm ausgewählt. Das heißt, die Grundzüge des geplanten Umbaus stehen fest. Das Unternehmen will unter anderem die Zahl der 42 Tochtergesellschaften auf 16 reduzieren. Nun würden die Berater ausgewählt. Nach ersten Aussagen des Vorstands der PKP Cargo sind Termine für die Börsengänge im Jahr 2010 oder 2011 denkbar. Der Frachtgüterkonzern wird Schätzungen einheimischer Experten zufolge einen Verlust erwirtschaften. Die PKP Cargo hat nach den ersten sechs Monaten ein Minus von 23,3 Millionen Euro verbucht. Die Umsätze lagen bei 780 Millionen Euro. (bec)
Polen startet mit Privatisierung der PKP Cargo
Das polnische Infrastrukturministerium stimmt dem Verkauf von Anteilen zu: Börsengang im Jahr 2010 oder 2011 geplant