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Mehr Arbeit für TUIS

Gefahrgutunfall auf der Autobahn: Hier ist fachliche Hilfe gefragt
© Foto: dapd/Horst Welke

Das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) der deutschen chemischen Industrie musste im vergangenen Jahr exakt 1.102 Mal bei Transportunfällen Hilfe leisten - das entspricht einem Einsatzplus von zehn Prozent


Datum:
17.05.2011
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Frankfurt. Exakt 1102 Mal leistete das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) der deutschen chemischen Industrie bei Transportunfällen mit Chemikalien im vergangenen Jahr bundesweit freiwillige Hilfe. Das ist ein Plus von 10,4 Prozent. Dies geht aus der aktuellen Einsatzstatistik hervor, die der Verband der Chemischen Industrie (VCI) jetzt in Berlin vorgestellt hat.

Im Einzelnen gab es 2010 insgesamt 858 telefonische Beratungen (Stufe 1) sowie 68 Beratungen durch Fachleute am Unfallort (Stufe 2). Das ist seit zehn Jahren der höchste Wert. Die Einsätze mit technischer Hilfeleistung (Stufe 3) lagen bei 176 und waren somit im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig.

Nahezu unverändert blieb der Charakter der Hilfeleistungen am Unfallort. Wie in den Vorjahren mussten die TUIS-Werkfeuerwehren etwa bei jedem dritten Einsatz eine Flüssigkeit umpumpen. In jedem vierten Fall dichteten sie eine Leckage ab oder übernahmen ein Produkt vom Unfallort. Der Rest der Einsätze betraf die Entsorgung von Unfallladungen mit etwa 20 Prozent.

Seit 1982 leistet TUIS bei Transport- und Lagerunfällen mit chemischen Produkten in Deutschland per Telefon oder am Unfallort rund um die Uhr fachliche Hilfe.Berufs- und Freiwillige Feuerwehren, Polizei oder andere Katastrophenschutzhelfer sowie die Deutsche Bahn können bei den TUIS-Chemie-Werkfeuerwehren Beratung und Hilfe anfordern. An TUIS sind rund 130 Chemieunternehmen mit ihren Werkfeuerwehren und Fachleuten beteiligt. (sno)

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