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Bahn positioniert sich bei EU-Kommission

Die Schiene wirbt mit Klimaschutz-Argumenten
© Foto: ddp

Vertreter der drei führenden europäischen Eisenbahnvereinigungen setzen sich für eine Stärkung der Bahn in Europa ein


Datum:
16.09.2010
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Brüssel. Vertreter der drei führenden europäischen Eisenbahnvereinigungen haben sich bei einem Treffen mit EU-Verkehrskommissar Kallas für eine Stärkung der Bahn in Europa eingesetzt. Als Hauptargument für ihre Positionen nannten sie die niedrige Umweltbelastung durch den Zugverkehr, der weniger CO2 produziere als andere Transportträger. Die Bahnvertreter fordern, dass ihre Ideen im so genannten Weißbuch zum Verkehr aufgenommen werden. Darin formuliert die EU-Kommission die europapolitischen Verkehrsziele der Union für die kommenden zehn Jahre. Das Weißbuch soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

Kernidee der Bahnvertreter ist die Einführung eines verbindlichen Emissionsziels für den gesamten Verkehr in Europa. Das, so die unausgesprochene Idee, werde unweigerlich dazu führen, dass sich der Transport von Gütern und Menschen stärker von der Straße auf die Schiene verlagere. Außerdem müsse es endlich zu einer wirklichen Liberalisierung des Schienensektors in Europa kommen. „Die Liberalisierung ist einer der entscheidenden Faktoren für die Verbesserung der Effizienz und die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen", sagte Hendrik Abma, Geschäftsführer der Euopean Rail Infrastructure Managers (EIM).

Außerdem setzen sich die Bahnvertreter für faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern ein, für ein verbessertes Zusammenspiel Straße, Schiene, Wasser und Luft beim Gütertransport und eine Vereinheitlichung der unterschiedlichen Versionen des elektronischen Kontrollsystems ETCS für den Bahnverkehr in der EU.

Außer Vertretern der EIM nahm noch der ehemalige Deutsche Bahnchef Johannes Ludewig als Geschäftsführer der europäischen Gemeinschaft der Eisenbahn- und Infrastrukturunternehmen (CER) und Michael Clausecker und Hans-Jörg Grundmann, Generalsekretär und Präsident der der Europäischen Bahnindustrie (UNIFE), an dem Gespräch mit Kallas teil. (kw) 

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