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Amerikanische Seefrachtimporte sollen 2010 um 15 Prozent steigen

Im ersten Halbjahr sollen die Importe etwa um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wachsen
© Foto: ddp/Roland Magunia

Expertenprognose: Überdurchschnittliche Zuwachsraten bei den amerikanischen Frachtzahlen / Vorkrisenniveau jedoch noch nicht erreicht


Datum:
02.09.2010
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USA. Die bedeutenden US-amerikanischen Containerhäfen für Versendungen des Einzelhandels sollen Importe von 14,5 Millionen Containern im Jahr 2010 umschlagen. Dies würde laut "Global Port Tracker" der National Retail Federation und Hackett Associates einen Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem letzten Jahr bedeuten. "Wir sind noch nicht wieder da angekommen, wo wir vor zwei Jahren waren und die Kunden sind noch nicht überzeugt, dass die Rezession schon überstanden ist. Dennoch werden wir 2010 besser abschließen, als im letzten Jahr", sagte der NRF-Vizepräsident für Versorgungsketten und Kundenpolitik Jonathan Gold.

"Die Frachtzahlen in diesem Sommer zeigen überdurchschnittliche Zuwachsraten, doch dies scheint eher ein Indikator für einen Mangel an Kapazität zu Beginn des Jahres zu sein, als für erwartete Verkäufe." Die amerikanischen Häfen schlugen 1,32 Millionen Standardcontainer (TEU) im Juni um. Dies entspricht einem Anstieg von vier Prozent gegenüber Mai und 30 Prozent gegenüber Juni 2009. Der Monat Juli wurde auf 1,38 Millionen TEU und einem Zuwachs von 25 Prozent gegenüber dem letzten Jahr geschätzt. Der August soll 1,32 Millionen TEU und einen Anstieg von 14 Prozent bringen. Der September wurde ebenfalls auf 1,32 Millionen TEU geschätzt. Dies würde einem Zuwachs von 16 Prozent entsprechen.

Die Importe in der ersten Hälfte von 2010 belaufen sich auf 6,9 Millionen TEU und einen Zuwachs von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Viele Einzelhändler scheinen ihre Produkte früh einkaufen, um künftige Engpässe zu vermeiden. Der Juli wird wahrscheinlich der Spitzenmonat in 2010 bleiben. Der traditionelle Ansturm durch die Urlaubssaison im Oktober wird wohl geringer ausfallen. "Die althergebrachte Hochsaison könnte verschwinden", prognostizierte Ben Hackett, Gründer von Hackett Associates. (rup)

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