25.11.2008 |
Zehn Millionen Euro für Fährlinie Sassnitz-Trelleborg
Schwerin. Der Ausbau der Eisenbahnfährlinie Sassnitz- Trelleborg wird mit einem Zuschuss von zehn Millionen Euro von der Europäischen Kommission gefördert. Das Geld soll für die Entwicklung eines Hafeninformationssystems sowie für den Ausbau der Hafeninfrastruktur verwendet werden, wie das Verkehrsministerium am Dienstag in Schwerin mitteilte. Ziel sei es, die Liegezeit der Schiffe auf 40 Minuten zu verkürzen und damit eine zusätzliche Abfahrt und eine höhere Transportkapazität zu erreichen. Mit den Mitteln sollen Straßen und Flächen im Terminal-Bereich befestigt, Gleise angepasst und neue Fährabfertigungsanlagen gebaut werden.
Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) begrüßte die Entscheidung aus Brüssel. Mit der Förderung im Rahmen der "Motorway of the Sea"- Projekte würden die Wettbewerbsfähigkeit des Fährhafens Sassnitz und die Bedeutung des Landes im Nord-Süd-Korridor gestärkt, erklärte er.
Im vergangenen Jahr wurden im Fährhafen Sassnitz 4,8 Millionen Tonnen Güter, rund 53.000 Lastwagen und Busse sowie knapp 61.000 Eisenbahnwaggons umgeschlagen. Der mit Abstand größte Anteil entfiel auf die Strecke Sassnitz-Trelleborg. (dpa)
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