10.04.2008 | Transport + Logistik

Willi Betz strebt Umsatz von 1 Milliarde Euro an

Reutlingen. Die Willi Betz Unternehmensgruppe hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um 21,3 Prozent auf 922 Millionen Euro gesteigert und strebt für das laufende Jahr erstmals einen Umsatz von 1 Milliarde Euro an. „Vor allem das erfreuliche Geschäft im Fahrzeughandel trug wesentlich zum Wachstum bei. Doch auch in unseren Geschäftsbereichen Spedition und Logistik sind wir schneller als der Markt gewachsen", sagte Andreas Bunz, Mitglied der Geschäftsleitung der Willi Betz Unternehmensgruppe.

Das traditionelle Speditionsgeschäft der Unternehmensgruppe erzielte im vergangenen Jahr eine Umsatzsteigerung von 8,2 Prozent auf 487 Millionen Euro und bleibt damit die wichtigste Säule des Unternehmens.

Das Tochterunternehmen LGI Logistics Group International GmbH hat im Geschäftsbereich Kontraktlogistik im Jahr 2007 seinen Umsatz um 8 Prozent auf 162 Millionen Euro deutlich gesteigert. Die LGI strebt nach Unternehmensangaben dank mehrerer Großaufträge von Neukunden den weiteren Ausbau seines Marktanteils an. 2007 erweiterte der Dienstleister sein Netz um vier Standorte in Deutschland, Spanien, Schweden und Polen. Für 2008 sei die Eröffnung von weiteren sechs Standorten geplant auf dann insgesamt 35 Niederlassungen.

Geschäftsbereich Fahrzeughandel, mit dem Willi Betz in Bulgarien, Mazedonien, Aserbaidschan und im Kosovo vertreten ist, erreichte in 2007 ein Rekordwachstum: Der Umsatz stieg um 94,3 Prozent auf rund 272 Millionen Euro. Als Generalvertreter für die Daimler AG, Chrysler, Mitsubishi sowie Mitsubishi Fuso wird der Großteil der Handelsaktivitäten von dem bulgarischen Unternehmen Balkan Star abgewickelt.

Für 2008 erwartet die Willi Betz Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben einen anhaltenden Aufwärtstrend. „Unsere Erwartungen für das kommende Jahr sind positiv und werden durch das gute Geschäft der ersten Monate gestützt", sagte Bunz. „Wir wollen wie bisher stärker als der Wettbewerb wachsen, und sind zuversichtlich, dass uns dies trotz des gestiegenen Aufwands, insbesondere für Kraftstoff, und aufgrund der neuen Lenk- und Arbeitszeitregelungen gelingen wird." (sb)

 
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