Wien. Österreichs Verkehrsministerium hat am Donnerstag ein weiteres Überholverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen auf der Autobahn A 4 erlassen. „Damit konnte ein wichtiges Anliegen im Sinne der Verkehrssicherheit und der Mobilität in Niederösterreich durchgesetzt werden", betonte der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll. Nachdem Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) bereits Ende März die Bundesländer ersucht hatte, kritischen Autobahnabschnitte bekannt zu geben, auf denen mit einem LKW-Überholverbot der Verkehrsfluss verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht werden könne, hat Niederösterreich nun in einem Gutachten vorgelegt. Gerechtfertigt wird darin, dass auf der 25 Kilometer langen Strecke zwischen der Anschlussstelle Fischamend in Niederösterreich und der Anschlussstelle Neusiedl im Burgenland in beiden Fahrtrichtungen ein Überholverbot gerechtfertigt ist. Ein Überholverbot auf der A 4 gab es bereits zwischen den Straßenkilometern 19 und 27 beziehungsweise zwischen den Straßenkilometern 37 und 44 in beide Richtungen. Mit der Verordnung eines Überholverbotes für die restlichen Straßenkilometer wurde diese Lücke jetzt geschlossen werden. Sobald die österreichische Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG (Asfinag) entsprechende Straßenverkehrszeichen angebracht hat, soll die Verordnung endgültig in Kraft treten. (ag)
Wien weitet LKW-Überholverbot aus
25 km lange Strecke zwischen Fischamend in Niederösterreich und der Anschlussstelle Neusiedl im Burgenland betroffen