Wiesbaden. In der Binnenschifffahrt hat nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes vom Freitag die umgeschlagene Gütermenge in den ersten neun Monaten dieses Jahres um gut acht Prozent abgenommen. In den 19 hessischen Häfen an Rhein und Main sind insgesamt 8,2 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen worden. Dabei ist das Volumen der Versandgüter um gut fünf Prozent auf 1,7 Millionen Tonnen gesunken. Das Volumen der empfangenen Güter hat um knapp neun Prozent auf 6,5 Millionen Tonnen abgenommen. Unter den wichtigsten Massengütern ist der Umschlag von Steinen und Erden (wie Sand, Kies, Zement und Kalk) gegenüber Januar bis September 2007 um annähernd drei Prozent auf 2,3 Millionen Tonnen zurückgegangen. Der Umschlag von Erdöl, Mineralölerzeugnissen und Gasen ist um gut drei Prozent auf ebenfalls 2,3 Millionen Tonnen gesunken. Durch einen Anstieg um gut neun Prozent auf 863.000 Tonnen haben chemische Erzeugnisse die festen mineralischen Brennstoffe (vor allem Steinkohle und -briketts) überflügelt; bei der letztgenannten Gütergruppe hat sich der Umschlag sogar um 46 Prozent auf 762 000 Tonnen verringert. (ag)
Weniger Güter in hessischen Häfen umgeschlagen
Das Umschlagvolumen sank im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent