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13.01.2017Transport + Logistik | Inland

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premiumWegen Niedrigwasser: Rhein-Gütertransporte verlagern sich auf Straße

Spediteure müssen vom Rhein vermehrt auf alternative Verkehrsträger ausweichen. Grund ist das anhaltende Niedrigwasser. Das kostet Geld.
Binnenschiff BASF Ludwigshafen

Niedrigwasser: BASF muss seine Güter vermehrt mit alternativen Verkehrsträgern transportieren

Foto: Picture Alliance/dpa/Ronald Wittek

Ludwigshafen/Berlin. Das extreme Niedrigwasser im Rhein hat zu einer Verlagerung von Gütertransporten auf die Straße geführt. Die parallel fahrenden Güterzüge seien bereits voll ausgelastet, erklärte Günter Haberland, Präsidiumsmitglied des Deutschen Speditions- und Logistikverbands. Der Transport mit Lastwagen bedeute höhere Preise für die Spediteure. „Die Situation kann man dramatisch nennen“, so Haberland. Der Chemieriese BASF in Ludwigshafen erklärte, da die Schiffe nicht mehr so stark beladen werden könnten, seien Güter auf „alternative Verkehrsträger“ gesetzt worden.

Niedrigwasser kostet Auftraggeber „Kleinwasserzuschlag

Schon seit September seien die Pegelstände nicht optimal für die Binnenschifffahrt, sagte Martin Staats, Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Binnenschifffahrt. Seit November sinken sie fast durchgehend. Besonders flach ist die Fahrrinne am Mittelrhein. Die Binnenschiffe, die noch fahren, können weniger transportieren.

Auch Schiffe, die den BASF-Standort in Ludwigshafen ansteuerten, würden geringer beladen, erklärte ein Unternehmenssprecher. Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Bingen kann es sein, dass Schiffe nur zehn Prozent ihrer Ladekapazitäten aufnehmen. Als Ausgleich für den Ausfall müssen die Auftraggeber den Betreibern der Schiffe einen sogenannten „Kleinwasserzuschlag“ zahlen, wie Martin Staats erklärte. Und der könne ins Geld gehen. (dpa/jt)

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