Montreal. In den drei Monaten von April bis Juni mussten die Airlines weiter sinkende Frachtvolumina sowie sinkende Frachtraten hinnehmen. Fast 90 Prozent der Airlines geben an, dass die Profitabilität im betreffenden Zeitraum gesunken sei. Fast 96 Prozent berichten von Rückgängen bei den Frachtraten weil die zurückgefahrenen Kapazitäten den Mengenrückgang nicht ausgleichen konnten. Das geht aus dem aktuellen Business Confidence Index der International Air Transport Association (IATA) hervor. Die IATA befragt dazu vierteljährlich ihre Mitglieder zu deren Einschätzung für die vergangen drei Monate sowie den weiteren Aussichten für die nächsten zwölf Monate. Die leichte Zuversicht über ihre finanzielle Performance in den kommenden 12 Monaten , die Airlines zur letzten Umfrage im April noch äußerten, weicht in der aktuellen Umfrage einer pessimistischen Einschätzung. Nur 27 Prozent gehen noch davon aus, dass sich die Profitabilität in naher Zukunft verbessert. Gründe hierfür sieht die IATA in den Unsicherheiten über den Zeitpunkt der wirtschaftlichen Erholung und den Unsicherheiten über die Ölpreisentwicklung. Immerhin: Mehr als die Hälfte (53 %) der befragten Carrier geht von steigenden Frachtmengen in den nächsten zwölf Monaten aus. Der Boden bei den Mengenrückgängen ist offenbar nach Ansicht der Mehrheit bereits erreicht. Nur noch ein Drittel der Befragten rechnet mir weiter sinkenden Mengen. Allerdings rechnen nur 43 Prozent mit steigenden Frachtraten in naher Zukunft. (diwi)
Vorsichtiger Optimismus: Airlines hoffen auf steigende Frachtmengen
In den letzten drei Monate waren Frachtvolumina und Raten weiter rückläufig