Berlin. Im Tarifkonflikt bei den DHL-Töchtern DHL Vertriebs GmbH uund DHL Verwaltungs GmbH hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) vor der nächsten Verhandlungsrunde am kommenden Dienstag erneute Warnstreiks angekündigt. "Die Beschäftigten fühlen sich verschaukelt. Sie wollen jetzt endlich ein faires Angebot für mehr Entgelt. Der Konzernvorstand muss seine Geisterfahrt in der Arbeitszeitfrage beenden", forderte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis. Die Tarifverhandlungen für die rund 1000 Beschäftigten der beiden Unternehmen der Deutschen Post waren zuletzt am 20. November ohne Ergebnis vertagt worden. Durch die Warnstreiks kann es vor Weihnachten zu Beeinträchtigungen in der Bearbeitung von Paketpost und in der Kundenberatung kommen. Verdi fordert acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Die DHL Vertriebs GmbH ist die bundesweite Vertriebsorganisation für den Bereich Paket Deutschland. Die DHL Verwaltungs GmbH erbringt vor allem interne IT-Leistungen. (stb)
Verdi kündigt erneut Warnstreiks bei DHL-Töchtern an
Durch den Arbeitskampf kann es vor Weihnachten zu Beeinträchtigungen in der Bearbeitung von Paketpost und in der Kundenberatung kommen