Berlin. Für den aufgeschobenen Börsengang der Bahn sind weitere rechtliche Voraussetzungen geschaffen. Nach langen Verhandlungen einigten sich Bund und Bahn-Vorstand auf die Finanzbeiträge zur Verbesserung der Qualität des Schienennetzes. So werde der Bund wie bisher pro Jahr 2,5 Milliarden Euro Zuschüsse in Gleis- und Bahnhofs-Investitionen stecken, teilte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Dienstag mit. Die Bahn wird verpflichtet, eigene Instandhaltungs-Beiträge mindestens zwischen 1,0 und 1,25 Milliarden Euro zu leisten. Die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) müsse noch von den Ausschüssen für Verkehr und Haushalt genehmigt werden. Der Börsengang ist vorerst jedoch auf Eis gelegt. (dpa)
Tiefensee: Finanz- und Qualitätsrahmen der Bahn für Börsengang klar
Bund und Bahn-Vorstand einigen sich auf die Finanzbeiträge zur Verbesserung der Qualität des Schienennetzes