Wien. Die Österreichische Post AG legte ihren Konzernabschluss für 2008 vor. Der Gesamtumsatz stieg um 5,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis legte um 4,1 Prozent auf 170 Millionen Euro zu. In der Sparte Paket und Logistik wurde ein Umsatzanstieg um 6,4 Prozent auf 786 Millionen Euro registriert. Das österreichische Paketgeschäft war im Vorjahr vom Verlust der beiden bedeutendsten Versandhandelskunden geprägt. Das führte zur Redimensionierung der Logistikeinrichtungen. Ein Drittel der Paket-Zustellbasen wurde geschlossen und die Paketlogistik mit der Brieflogistik so weit wie möglich zusammengeführt. Österreichische Standardpakete tragen nur noch 15 Prozent zum Umsatz der Logistik-Sparte bei. Die Zuwächse kamen durchwegs von ausländischen Tochtergesellschaften. Den bedeutendsten Umsatzanteil erzielte trans-o-flex mit rund 500 Millionen Euro. Die südosteuropäischen Tochterunternehmen steuerten 60 Millionen Euro bei. Überdurchschnittlich legten Premium-Pakete – Zustellung innerhalb von 24 Stunden – zu. 660 Millionen Euro Umsatz bedeuteten in diesem Bereich einen Anstieg um knapp 13 Prozent. Für das laufende Jahr erwartet die österreichische Post ein stabiles Paketaufkommen. Dazu soll vor allem das steigende Volumen im Internet-Shopping beitragen. (rv)
Solide Umsatzsteigerung für österreichische Post
Der Gesamtumsatz stieg um 5,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.