Frankfurt. In den hessischen Städten Frankfurt, Darmstadt und Reinheim sind die Feinstaub-Grenzwerte seit Jahresbeginn bereits am mehr als 20 Tagen überschritten worden. Nach einer EU-Richtlinie sind im ganzen Jahr höchstens 35 Tage mit einem Feinstaubgehalt von 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft erlaubt. Die meisten Überschreitungs-Tage registrierte das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) bis zum Sonntag im südhessischen Reinheim, wo der Feinstaub-Gehalt an 23 Tagen über dem Grenzwert lag. In Darmstadt wurden 21 Tage und in Frankfurt 20 Tage mit Grenzwertüberschreitungen registriert. Der ehemalige Frankfurter Stadtverordnete der FAG, Horst Schäfer, kündigte eine Klage gegen das Landesamt an. Seiner Meinung nach steht eine der Frankfurter Messstationen an der falschen Stelle. An der Friedberger Landstraße sei die Feinstaubbelastung nicht am höchsten in der Stadt, deshalb sollte dort auch nicht gemessen werden, sondern an der Höhenstraße am Alleenring. Fast das gesamte Stadtgebiet von Frankfurt ist seit dem 1. Oktober eine Umweltzone, in der nur schadstoffarme Autos fahren dürfen. (dpa)
Schon über 20 Grenzwert-Überschreitungen in drei hessischen Städten
Ehemaliger Stadtverordneter kündigt Klage gegen Landesamt für Umwelt und Geologie an