Hamburg. Ab sofort steht die Rethe-Hubbrücke am Südrand des Hamburger Hafens wieder für den Straßen- und Schienengüterverkehr zur Verfügung. Das teilte die Hamburg Port Auhtority (HPA) jetzt mit. „Die umfangreichen Instandsetzungsarbeiten liefen exakt im Zeitplan ab“, freut sich die HPA. Die Maßnahmen wurden erforderlich, um die Funktionstüchtigkeit der für den Hafenverkehr wichtigen Brücke sicher zu stellen. Im Februar diesen Jahres war das über 70 Jahre alte Bauwerk nach einem Lagerbruch ausgefallen. Bei den in den zurückliegenden drei Wochen durchgeführten Arbeiten wurden sechs Achsen die Getriebe der Hubbrücke ausgetauscht. Der Teileaustausch erfolgte im Drei-Schicht-Betrieb durch HPA-Mitarbeiter sowie Fachkräfte der Hamburger Spezialfirma Karstens-Watercut. Sie hatte bereits im Februar diesen Jahres im Zuge der „Notreparatur“ erfolgreich ausgeholfen. Wie bereits zu Jahresbeginn, wurde auch jetzt der Brückentrog für die Dauer der Reparaturen in die Endlage hochgefahren. Damit konnte der Schiffsverkehr in diesem Teil des Hafens frei passieren, während LKW und der Schienengüterverkehr allerdings zeitaufwendige Umwege in Kauf nehmen mussten. Die Tage der 1934 gebauten Hubbrücke sind allerdings gezählt. Noch in diesem Jahr will die HPA den Auftrag zum Bau einer Ersatzbrücke vergeben. Sie ist als Klappbrücke konzipiert und entsteht parallel zur heutigen Hubbrücke. Die ersten vorbereiteten Baumaßnahmen im Vorfeld der Brücke sind bereits angelaufen. 2012 soll die neue Brücke nach heutigem Planungsstand ihrer Bestimmung übergeben werden. Die alte Hubbrücke soll danach abgerissen werden. (eha)
Rethe-Hubbrücke wieder einsatzklar
2009 erfolgt Auftragsvergabe über Neubau einer neuen Klappbrücke über die Rethe