Raaberbahn baut weiter aus

11.11.2009 08:22 Uhr
Terminal Sopron
Die Raaberbahn errichtet eine leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung
© Foto: Gysev

Die österreich-ungarische Raaberbahn erneuert und elektrifiziert die Technik entlang der österreichischen Grenze

Sopron. Die österreich-ungarische Raaberbahn setzt ihr Ausbauprogramm in Westungarn entlang der österreichischen Grenze fort. Die ungarische Staatsbahn MÁV hat die Strecke zwischen Sopron und Szentgotthárd übernommen. Die Revitalisierung des Abschnittes Sopron - Szombathely ist so gut wie abgeschlossen, Oberbau und Technik wurden erneuert und die Strecke elektrifiziert. Bis 2011 soll der südliche Teilbereich bis Szentgotthárd auf das gleiche technische Niveau gebracht werden. Dann sind Fahrgeschwindigkeiten bis 120 Kilometer pro Stunde möglich. Die Kosten für das gesamte Projekt liegen bei 200 Millionen Euro. Damit soll auch rollendes Material finanziert werden. Die Europäische Union beteiligt sich an diesen Investitionen mit einer Förderung in Höhe von 85 Prozent. Die Wirtschaftskrise ging auch an der Raaberbahn nicht spurlos vorüber. Im Güterverkehr verzeichnete man zuletzt einen Rückgang um 25 Prozent. Durch neue Angebote – etwa Kohletransporte zwischen der Slowakei und Rumänien – will man diese Ausfälle kompensieren. Die Sparte Güterverkehr soll nach dem Vorbild anderer europäischer Bahnen demnächst in eine eigene Tochtergesellschaft ausgelagert werden. (rv)

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