Vom Rückgang besonders stark betroffen waren die Lizenzeinnahmen, die um fast 20 Prozent auf 121 Millionen US-Dollar sanken. Das operative Ergebnis ging im Vergleich zum dritten Quartal 2001 um über elf Prozent auf 62,5 Millionen US-Dollar zurück, der Nettogewinn des Anbieters für Unternehmenssoftware sank von 50,3 Millionen US-Dollar auf 44,6 Millionen US-Dollar. Einen Rückgang des Nettogewinns musste Peoplesoft auch für die ersten neun Monate des Jahres hinnehmen. In diesem Zeitraum sank das Nettoergebnis um mehr als sechs Prozent auf 125 Millionen gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum in 2001. Auch hier waren vor allem Einbrüche bei den Lizenzeinnahmen von rund 18 Prozent auf 387 Millionen US-Dollar für den Rückgang verantwortlich. Einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr konnte der Softwarehersteller jedoch beim operativen Ergebnis erzielen, das in diesem Jahr bei 174 Millionen US-Dollar (2001: 171,5 Millionen US-Dollar) lag. Für das vierte Quartal dieses Jahres erwartet Peoplesoft Lizenzeinnahmen von bis zu 135 Millionen US-Dollar.
Peoplesoft verbucht Umsatzeinbruch
Der amerikanische Softwarehersteller Peoplesoft musste im dritten Quartal des Jahres deutliche Umsatzrückgänge gegenüber dem Vergleichszeitraum 2001 hinnehmen.