24.11.2009 | Transport + Logistik
Österreichische Post spürt Wirtschaftskrise
Wien. Die österreichische Post verzeichnete in den ersten neun Monaten einen Umsatzrückgang um 3,4 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Der Gewinn fiel fast um ein Viertel auf 67 Millionen Euro. Besser als der Durchschnitt entwickelte sich die Division Paket & Logistik mit einem Umsatzrückgang um 2,4 Prozent. Allerdings drehte diese Sparte mit einem negativen Betriebsergebnis von 6,3 Millionen Euro ins Minus. Verantwortlich dafür war vor allem die Sparte Premiumpaket (Zustellung innerhalb von 24 Stunden), die einen Umsatzrückgang von 5,4 Prozent auf 459 Millionen Euro verzeichnete.
Bei Standardpaketen wurde hingegen ein Aufwärtstrend registriert. 95 Millionen Euro bedeuteten einen Umsatzzuwachs um 8,4 Prozent. Dazu trug vor allem der private Paketdienstleister Hermes bei, der die Zustellung an Privatkunden seit 1. Juni von der Post durchführen lässt. Ob dieses Geschäftsfeld in vollem Umfang erhalten bleibt, wird sich allerdings erst in einigen Wochen zeigen, sobald das weitere Schicksal von Quelle Österreich absehbar ist. Für das Gesamtjahr 2009 rechnet die österreichische Post im Vorjahresvergleich mit einem Ergebnis-Rückgang um zehn bis 15 Prozent. (rv)
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