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19.10.2016Transport + Logistik │ Ausland

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premiumÖsterreich fordert Drohnenkorridore an Autobahnen

ÖVP-Verkehrssprecherin Claudia Schmidt regt eine Integration von Drohnen in das herkömmliche Verkehsnetz mit Flugkorridoren in der Nähe von Autobahnen oder Zugtrassen an.
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Drohnen gehören nach Ansicht von Claudia Schmidt zur Zukunft des Güterverkehrs

Foto: Picture Alliance/dpa/Nikolai Wolff

Wien. In Europa sollten entlang der Autobahnen Flugkorridore für Drohnenflüge geschaffen werden. Mit dieser Forderung lenkte vergangene Woche die Verkehrssprecherin der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) im Europäischen Parlament die Aufmerksamkeit auf sich. Eine „Integration von Drohnen in das herkömmliche Verkehrsnetz" sei dringend geboten, sagte Claudia Schmidt im Verkehrsausschuss des EU-Parlaments. „Drohnen müssen als fester Bestandteil in die zukünftigen europäischen Verkehrsachsen und die Konzepte für den Güterverkehr von morgen eingeplant werden.“

Drohnen würden nach Schmidts Einschätzung schon in wenigen Jahren eines der bedeutendsten Gütertransportmittel in Europa sein. „Wir müssen das Potenzial, das in ihnen steckt, ausschöpfen", sagte Schmidt, die Verhandlerin der Europäischen Volkspartei (EVP) für das Zukunftskonzept des europäischen Güterverkehrs ist. Sie schlägt vor, Flugkorridore für Drohnen in der Nähe existierender Infrastruktur zu planen. „Die Flugkorridore können in der Nähe von Autobahnen, Bahnhöfen oder Zugtrassen sein. So kann auf vorhandene Informationsinfrastrukturen zurückgegriffen werden, die Drohnen benötigen, um schnell und sicher an ihr Ziel zu kommen", verdeutlichte die Politikerin.

Das Zukunftskonzept für den europäischen Güterverkehrs soll im Dezember im Europäischen Parlament beschlossen werden. „Wir brauchen ein Konzept für das 21. Jahrhundert, nicht für das 20. Jahrhundert. Ohne Drohnen geht das nicht", führte sie an. (mf)

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