Wien. Ab Januar 2010 erfolgt die Berechnung der österreichischen LKW-Maut nach Emissionsklassen. Wer von den günstigeren Tarifen – minus vier Prozent für die Euro-Klassen 4 und 5, minus zehn Prozent für EEV- und Euro-6-LKW – profitieren möchte, muss rechtzeitig die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Seit 1. August bietet der Autobahnbetreiber Asfinag die Möglichkeit dafür und stellt klar, dass eine Rückverrechnung zu viel bezahlter Maut nicht möglich ist. In den nächsten fünf Monaten müssen LKW-Betreiber daher ihre Go-Boxen bei einer Vertriebsstelle umstellen lassen und die entsprechenden Nachweisdokumente bei der Asfinag abliefern. Derzeit ist jede Go-Box auf die teuerste Tarifgruppe C für die Euro-Klassen 1, 2 und 3 eingestellt. Wer also nichts unternimmt, zahlt ab 2010 um zehn Prozent mehr als bisher. Alle anderen müssen ein Antragsformular ausfüllen und die Kopie einer Zulassungsbescheinigung bei der Asfinag abgeben. Das ist seit wenigen Tagen möglich. Alle Details dazu findet man Online unter www.go-maut.at. Dort steht auch das Antragsformular zum Download bereit. Außerdem findet man eine Liste aller Vertriebsstellen für die Neueinstellung der Go-Box. (rv)
Österreich: Anmeldung für Öko-Maut angelaufen
Wer von den günstigeren Tarifen in Österreich profitieren möchte, muss rechtzeitig die Anträge ausfüllen