Wien. Die österreichische Verkehrsministerin Doris Bures hat eine Bilanz über die LKW-Kontrollen im vergangenen Jahr vorgelegt. Danach erstreckten sich die Prüfungen auf knapp 36.000 Fahrzeuge. 24 Prozent davon wurden wegen Gefahr im Verzug sofort aus dem Verkehr gezogen. 36 Prozent wiesen schwere Mängel auf, 27 Prozent leichte Mängel. So schlecht, wie es auf den ersten Blick scheint, ist der Zustand der LKW auf österreichischen Straßen allerdings bei weitem nicht. Die Mitarbeiter der Bundesanstalt für Verkehr überprüfen nur jene Fahrzeuge, die bereits auf den ersten Blick als verdächtig eingestuft werden. Alle übrigen LKW dürfen die Kontrollstellen ohne Prüfung passieren. Doris Bures stellt klar, dass die Prüfungen auch 2010 im bisherigen Umfang fortgeführt werden sollen und reservierte dafür ein Budget von 2,6 Millionen Euro. Mit seinem Fahrzeugprüfsystem liege Österreich im europäischen Spitzenfeld. Vor Ort kontrolliert werden sowohl der technische Zustand der Fahrzeuge als auch die Einhaltung der Ladungsbestimmungen sowie der Lenk- und Ruhezeiten. (rv)
Österreich: 8400 LKW mit schweren Mängeln
Bilanz der LKW-Kontrollen im vergangenen Jahr: Ein Viertel der kontrollierten Fahrzeuge sofort aus dem Verkehr gezogen