02.07.2010 | Transport + Logistik

MAN-Chef Pachta-Reyhofen bleibt im Amt

München. MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen (55) bleibt für fünf Jahre im Amt. Der Aufsichtsrat habe seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2016 verlängert, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Der in München geborene Österreicher Pachta-Reyhofen hatte das Steuer bei dem Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern nach dem Rückzug seines Vorgängers Håkan Samuelsson zunächst kommissarisch und Anfang dieses Jahres dann auch offiziell übernommen. Eigentlich wäre sein Vertrag Mitte 2011 ausgelaufen. Samuelsson und andere Top- Manager des Konzerns hatten wegen der Schmiergeld-Affäre bei MAN ihre Posten geräumt.

Nach einem scharfen Einbruch in der Wirtschaftskrise konnte sich Pachta-Reyhofen zuletzt wieder über eine anziehende Lkw-Nachfrage, vor allem aus dem Ausland, freuen. Deshalb will das Unternehmen auch seine Kurzarbeit in der zweiten Jahreshälfte reduzieren. Einen Grund zur Euphorie gebe es aber nicht, erklärte MAN-Personalvorstand Jörg Schwitalla kürzlich in einem Zeitungsinterview.

Nach dem Maschinenbaustudium und der Promotion an der Technischen Universität Wien hatte Pachta-Reyhofen seine Karriere im MAN-Konzern 1986 bei der damaligen ÖAF Gräf und Stift AG begonnen. Als Vorstandsmitglied von MAN Türkiye verantwortete er den Aufbau des Reisebuswerkes in Ankara, anschließend übernahm er die Leitung der Motorenentwicklung der MAN Nutzfahrzeuge AG am Standort Nürnberg. In den Vorstand der MAN SE wurde der Manager 2001 berufen und war dort zunächst verantwortlich für die Ressorts Technik und Einkauf. Bevor er Konzernchef wurde, führte Pachta-Reyhofen von 2006 bis 2009 als Vorstandsvorsitzender die MAN Diesel SE.  (dpa)

 
Anzeige
 

Weitere Informationen

Kommentar verfassen

Regelmäßig werden online verfasste Kommentare in der VerkehrsRundschau veröffentlicht. Um sich für eine Veröffentlichung zu qualifizieren, geben Sie bitte Ihren vollen Namen und unter dem Kommentar Ihren Wohnort an. Herzlichen Dank!

 

02.07.2010Artikelinformationen

Social Networking
Schlagworte
Bildnachweis
(Foto: MAN SE)

VerkehrsRundschau mobil

Gefahr/gut-Umfragegewinnspiel

Nehmen Sie jetzt an unserer kurzen Umfrage zur IMO Erklärung teil.

Sichern Sie sich einen von drei BestChoice-Einkaufsgutscheinen im Wert von 50,-€, einlösbar bei 200 Partnern in über 25.000 Filialen.

[Jetzt teilnehmen]

Beliebteste Meldungen

Beliebteste Galerien

Nachwuchsinitiative

Hallo Zukunft!

VerkehrsRundschau, Trucker und Gefahr/gut vermitteln zwischen Schülern, Lehrern und Unternehmen für eine Zukunft in der Logistik [Mehr Infos über Ausbildung in der Logistik]

Neueste Kommentare unserer Leser

  • 21.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Glastaxi meint: Die dänischen Spediteure dürfen sich jetzt nicht aufregen, denen konnte es doch nicht wild und...[mehr…]
  • 19.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Jürgen Auth meint: Es müsste folgende Bestimmung bei Kabotage eingeführt werden: Den Fahrern aus den Billiglohnländern...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Transport + Logistik
    Gefährlicher Spatenstich für Bayerns Innenminister
    Deka 1803 meint: Was sagt uns dies: Von Dingen, von denen man keine Ahnung hat, sollte man tunlichst die Finger...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Recht + Geld
    Bundesregierung plant Arbeitszeitgesetz für selbstständige Fahrer
    Thomas Flesch meint: Darf ich jetzt länger fahren?! Laut EU-Recht maximal 90 Stunden Lenkzeit in 2 Wochen und nach diesem...[mehr…]
  • 17.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    hans-ulrich Höfler meint: Als Betroffener kann ich dem nur beipflichten. Wer die Augen im Transportverkehr weit genug öfnnet,...[mehr…]

Twitter: vr_online

Der Twitter-Kanal der VerkehrsRundschau

vr_online auf Twitter abonnieren und unsere Redakteure halten Sie auf dem Laufenden - blitzschnell und kostenlos!
[Follow us!]

Fahrverbotskalender

Europäische Fahrverbote im Überblick

Unser Fahrverbotskalender gibt einen Überblick über die LKW-Fahrverbote in mehr als 25 europäischen Ländern. Der Kalender erscheint quartalsweise als Zugabe zur Printausgabe, er kann aber auch gesondert bezogen werden. Bestellen können Sie den Kalender außerhalb des Abos zum Preis von 9,80 Euro zzgl. Versand und Mehrwertsteuer unter 089/20 30 43 11 00 (Fax -2100) oder per Mail: vertriebsservice@springer.com.