11.08.2009 |
Lufthansa: Frachtrate sinkt im Juli um fünf Prozent
Frankfurt/Main. Die Lufthansa ist dank der mehrheitlichen Übernahme von British Midland auf einen kräftigen Wachstumskurs zurückgekehrt. Während die Passagierzahlen im Juli konzernweit stiegen, leidet das Frachtsegment weiter unter schwacher Nachfrage.
Für Juli wurde für Lufthansa Cargo ein Frachtrückgang um 4,8 Prozent auf 135.000 Tonnen ermittelt. Allerdings wurde hier schon im Juli vergangenen Jahres ein Minus von 7,5 Prozent berichtet. Für die ersten sieben Monate 2009 zusammen ergibt sich nun ein Fracht-Rückgang um 18,0 Prozent.
Im Juli wurden konzernweit 7,2 Millionen Passagiere gezählt, das sind 12,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie die größte deutsche Fluggesellschaft am Dienstag mitteilte. Einen wesentlichen Anteil am Zuwachs hat die erstmalige Einberechnung der britischen Fluglinie British Midland (bmi). Lufthansa hatte im Juni vereinbart, dass sie ihren Anteil von rund 30 schrittweise auf 80 Prozent erhöht. Auch das Geschäft unter der Marke Lufthansa selbst (Lufthansa AG, Regionalpartner und Lufthansa Italia) wie ein leichtes Passagierplus von 0,3 Prozent auf.
Nicht in den Konzernzahlen enthalten ist die Lufthansa-Tochter Germanwings, die im Juli einen Rückgang um 7,8 Prozent der Passagierzahlen verbuchen musste. Auch die Gesellschaften Austrian Airlines und Brussels Airlines, die in den Lufthansa-Konzern integriert werden sollen, sind in den Konzernzahlen noch nicht enthalten. (dpa/tk)
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