Logwin ist wieder Log-Lost – Effizienz soll steigen

06.05.2009 16:54 Uhr

Der Speditionskonzern Logwin hat im ersten Quartal dieses Jahres weiter rote Zahlen geschrieben

Grevenmacher (Luxemburg) Der Speditionskonzern Logwin (Grevenmacher/Luxemburg) hat im ersten Quartal dieses Jahres weiter rote Zahlen geschrieben. Mit dem Einbruch der Nachfrage rutschte das Netto-Ergebnis des Konzerns auf minus 6,3 Millionen Euro nach plus 3,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Dies teilte das Unternehmen jetzt in Frankfurt mit. Der Umsatz sackte um rund 22 Prozent auf 405 Millionen Euro. Im laufenden Geschäftsjahr stehen nach Angaben des Unternehmens „weiterhin stabilitätsorientierte Maßnahmen zur Absicherung der Ertrags- und Liquiditätssituation im Fokus“. „Mit Nachdruck“ sollten Personal- und Sachkosten weiter reduziert und Kapazitäten abgebaut werden, sagte Konzernchef Berndt-Michael Winter. Bislang habe Logwin auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise mit Kurzarbeit an zahlreichen Standorten reagiert. Zudem sei die Zahl der Mitarbeiter um rund 500 verringert worden. Weiter sagte Winter: „Wir haben den Einsatz von Zeitarbeit ganz beendet.“ Angestrebt sei „eine Verschlankung auf allen Ebenen“. Dabei sollten „alle Möglichkeiten der Effizienzsteigerung“ konsequent genutzt werden. 2008 hatte der Logistikdienstleister einen Verlust von 101 Millionen Euro ausgewiesen. Logwin beschäftigte zum 31. März noch 8150 Menschen in 45 Ländern. Mehrheitsaktionärin ist Delton (Bad Homburg). (dpa/sv)

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