Leipzig. Der Staat hat im vergangenen Jahr nach einem Zeitungsbericht von Rasern mehr als 180 Millionen Euro Bußgelder eingenommen. Die „Leipziger Volkszeitung“ (Freitag) beruft sich dabei auf Zahlen, mit denen das Bundesverkehrsministerium eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion beantwortete. Spitzenreiter sei Nordrhein- Westfalen gewesen, das rund 40,6 Millionen Euro einnahm. Sachsen zog demnach rund 6,5 Millionen Euro ein, Thüringen rund 5,2 Millionen, Sachsen-Anhalt fast 4 Millionen. ADAC-Sprecher Andreas Hölzel sagte der Zeitung, es falle auf, dass einige Bundesländer wie Hessen oder das Saarland ihre Einnahmen hätten steigern können, während fast alle anderen weniger eingenommen hätten. Der ADAC prüfe, „ob in diesen Ländern mehr kontrolliert wurde oder ob es dort mehr Verkehrsaufkommen gab“. (dpa)
Länder kassieren von Rasern 180 Millionen Euro
Nordrhein-Westfalen mit rund 41 Millionen Euro Spitzenreiter / ADAC erkennt Auffälligkeiten