09.09.2010 | Transport + Logistik
Kurz vermeldet: 9. September 2010
Unternehmen
Investition - Am 26. August hat der Aufsichtsrat der Russian Railways die Gründung der Güterbahntochter OAO Vtoraya gruzovaya kompaniya (Zweite Güterbahn, kurz VGK) abgesegnet. Dem neuen Unternehmen sollen etappenweise rund 180.000 Güterwaggons aus dem Fuhrpark der Russian Railways überantwortet werden. Nach dem vorläufigen Investitionsplan solle die VGK bis zum Jahr 2015 mehr als 76.000 neue Waggons kaufen und über 61.000 Waggons modernisieren und für diese Zwecke mehr als 140 Milliarden Rubel (etwa 3,5 Milliarden Euro) ausgeben. Dadurch werde das Durchschnittsalter des Fuhrparks der VGK bis Ende 2015 von heute 22 auf 15 Jahre sinken. Gegenwärtig werden die vom Gesetz vorgeschriebenen Verfahren zur Gründung der VGK abgeschlossen, damit das neue Unternehmen mit der Arbeit beginnen kann. (ab)
Frachtflugzeug- Erster Eigentümer des neuen Flugzeugtyps Airbus A330-200 ist laut eigenen Angaben die Frachtfluggesellschaft Etihad Crystal Cargo aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die gestern erstmals mit dem Flugzeug auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn gelandet ist. Der rheinland-pfälzische Airport ist der erste europäische Flughafen, der vom A330-200F im Liniendienst angeflogen wird. Die Frachtversion des Airbus A330 ist 58,8 Meter lang und 60,3 Meter breit. Das Flugzeug kann bis zu 64 Tonnen Luftfracht transportieren und fliegt bis zu 7400 Kilometer nonstop. Damit habe der neue Frachter eine etwas höhere Nutzlast als das bisherige A300-Frachtmodell, eine größere Reichweite sowie niedrigere Betriebskosten, heißt es in der Mitteilung. Das maximale Abfluggewicht liegt bei 233 Tonnen. (ab)
Verkehr
Baubeginn - Eines der letzten großen Vorhaben zum Ausbau des Mittellandkanals hat am Dienstag nördlich von Magdeburg begonnen. Bis 2013 wird der Kanal nahe Elbeu auf mehr als drei Kilometern Länge vertieft und verbreitert. Kern des Projekts ist eine neue Kanalbrücke, die den Schifffahrtsweg über die Bahnlinie Magdeburg-Stendal führt. Die Gesamtkosten bezifferte das Bundesverkehrsministerium auf 56 Millionen Euro. Das Vorhaben ist Teil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 17, das den Ausbau von Wasserstraßen zwischen Westdeutschland und Berlin vorsieht. Ziel ist, großen Güterschiffen die Fahrt auf den Kanälen zu ermöglichen. (dpa)
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