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Anteilserhöhung - Die Deutsche Bahn stockt ihre Mehrheitsbeteiligung am spanischen Fracht-Transporteur Transfesa nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) auf. Dafür solle die französische Bahn SNCF ihren 20-Prozent-Anteil an die Bahn-Logistiksparte Schenker abgeben, berichtet die Zeitung (Dienstag). Im Gegenzug solle die SNCF die Anteile der Deutschen an einer französischen Güterbahn erhalten. Ein Bahnsprecher kommentierte dies auf Anfrage am Dienstag nicht. Der bundeseigene Konzern war 2007 bei Transfesa eingestiegen und hält 55 Prozent. Beteiligt ist auch die spanische Bahn Renfe. Transfesa ist vor allem auf Schienentransporte für die Autoindustrie spezialisiert. (dpa)
Übergabe - Nun ist es amtlich: Die Deutsche Post übergibt ab 1. Juli weitere 277 Filialen an die Postbank. Damit biete die Postbank künftig im Auftrag der Post Postdienstleistungen rund um Brief und Paket sowie umfangreiche Postbank-Leistungen an, teilte die Deutsche Post am Dienstag in Bonn mit. Bereits 2006 hatte die Postbank rund 850 der größten Postfilialen komplett übernommen und führt diese als Postbank Finanzcenter. Die Beschäftigten bleiben Mitarbeiter der Deutschen Post und können ihre Tätigkeit in der angestammten Filiale fortführen. (dpa)
Umsatzeinbruch - Die Bielefelder Oetker-Gruppe hat 2009 den stärksten Umsatzrückgang der Unternehmensgeschichte verbucht. Vor allem durch den herben Einbruch der Schifffahrtssparte schrumpften die Erlöse im Vergleich zu 2008 um 13,9 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro, sagte Konzernchef Richard Oetker am Dienstag bei der Vorlage des Jahresberichts in Bielefeld. Die größte deutsche Reederei, die Hamburg Süd, ist mit 40 Prozent des Umsatzes (Vorjahr: 48,2 Prozent) weiterhin die größte Sparte der Oetker-Gruppe. Sie musste erstmals Einbußen hinnehmen. Das Ladungsvolumen sank um 13 Prozent bei ebenfalls sinkenden Frachtraten. Das ergab ein Umsatzminus von mehr als 28 Prozent auf knapp 3,2 Milliarden Euro. 300 Millionen Euro wurden eingespart. Dennoch schrieb die Hamburg Süd rote Zahlen. Inzwischen sei man aber wieder in der Gewinnzone, sagte Finanzchef Ernst Schröder. Angaben zu Gewinnen und Verlusten macht die Oetker Gruppe traditionell nicht. (tk/dpa)