30.05.2006 |

Kompromiss im Streit um Biokraftstoffe

Berlin. Im Koalitionsstreit über die künftige Besteuerung von Biokraftstoffen haben die SPD- und Unions-Finanzpolitiker Kompromissvorschläge erarbeitet. Danach bleiben Bioethanol und synthetischer Sprit der zweiten Generation bis 2015 begünstigt, sagte der SPD-Fraktionsexperte Reinhard Schultz heute nach Abschluss der Verhandlungsrunde.

Bei heutigem Biodiesel aus Rapsöl bleibe es beim Plan von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD), von 2010 an den vollen Steuersatz einzuführen. Das sind zur Zeit 47 Cent je Liter Sprit. Der Kompromiss koste den Bund lediglich rund 65 Millionen Euro.

Im Ringen um das Beibehalten der Steuervorteile für Biokraftstoffe sucht Schleswig-Holsteins Umweltminister Christian von Boetticher den Schulterschluss mit Kritikern in der großen Koalition im Bund. An die Bundestagsabgeordneten Josef Göppel (CSU) und Hermann Scheer (SPD) schrieb Boetticher, dass er deren Bedenken gegen die geplante Steuer auf Biodiesel teilt: „Es kommt meines Erachtens vor allem darauf an, eine ausgewogene Gesamtstrategie für Biokraftstoffe zu entwickeln, die eine Beimischungspflicht mit Steuervergünstigungen kombiniert.“ (dpa/sb)

 
Anzeige
 

Kommentar verfassen

Regelmäßig werden online verfasste Kommentare in der VerkehrsRundschau veröffentlicht. Um sich für eine Veröffentlichung zu qualifizieren, geben Sie bitte Ihren vollen Namen und unter dem Kommentar Ihren Wohnort an. Herzlichen Dank!

 

30.05.2006Artikelinformationen

Social Networking
Bildnachweis
(Foto: ddp)

VerkehrsRundschau mobil

Gefahr/gut-Umfragegewinnspiel

Nehmen Sie jetzt an unserer kurzen Umfrage zur IMO Erklärung teil.

Sichern Sie sich einen von drei BestChoice-Einkaufsgutscheinen im Wert von 50,-€, einlösbar bei 200 Partnern in über 25.000 Filialen.

[Jetzt teilnehmen]

Frachtenbörsen

Transportausschreibungen

Neueste Kommentare unserer Leser

  • 21.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Glastaxi meint: Die dänischen Spediteure dürfen sich jetzt nicht aufregen, denen konnte es doch nicht wild und...[mehr…]
  • 19.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Jürgen Auth meint: Es müsste folgende Bestimmung bei Kabotage eingeführt werden: Den Fahrern aus den Billiglohnländern...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Transport + Logistik
    Gefährlicher Spatenstich für Bayerns Innenminister
    Deka 1803 meint: Was sagt uns dies: Von Dingen, von denen man keine Ahnung hat, sollte man tunlichst die Finger...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Recht + Geld
    Bundesregierung plant Arbeitszeitgesetz für selbstständige Fahrer
    Thomas Flesch meint: Darf ich jetzt länger fahren?! Laut EU-Recht maximal 90 Stunden Lenkzeit in 2 Wochen und nach diesem...[mehr…]
  • 17.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    hans-ulrich Höfler meint: Als Betroffener kann ich dem nur beipflichten. Wer die Augen im Transportverkehr weit genug öfnnet,...[mehr…]

Frage der Woche

Jahresabo Premium

Jahresabo

Profitieren Sie ein Jahr lang von den Premium-Vorteilen der VerkehrsRundschau!


Mit hochwertiger Prämie! [Bestellen]

Aktuelle Stellenangebote

Weitere Stellenanzeigen buchen

Beliebteste Galerien

Mini-Abo Online

miniabo

Testen Sie jetzt VerkehrsRundschau Online vier Wochen lang für nur 19 €

[Bestellen]

Beliebteste Meldungen