Duisburg/Rotterdam. Seit dieser Woche bedient Kombiverkehr im intermodalen Verkehr nicht nur die Rotterdamer Terminals RSC und Maasvlakte, sondern auch das Euromax-Terminal im niederländischen Hafen Rotterdam. Durch die Integration einer neuen Waggongruppe, in die bestehenden Shuttle-Züge zwischen Duisburg und Rotterdam können Spediteure und Transportunternehmer ihre Container jetzt von und nach diesem wichtigen Hafenteil direkt und ohne weitere Umfuhren versenden lassen. Das gab der Anbieter für kombinierte Transporte auf Schiene und Straße am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. Am Euromax-Terminal legen die Schiffe der Redereien Cosco, K-Line, Yang Ming und Hanjin Shipping an. „Mit dem zusätzlichen Ziel erweitern wir erneut die Transportmöglichkeiten unserer Kunden und setzen unser Versprechen um, das Engagement im Westhafenverkehr auszubauen", sagte Robert Breuhahn, Geschäftsführer von Kombiverkehr, am Freitag laut Pressemitteilung. „Die in diesem Jahr begonnene Allianz mit dem Terminalbetreiber ECT, mit dem wir gemeinsam Züge zwischen Duisburg und Rotterdam fahren, hat sich hierfür als außerordentlich erfolgreich erwiesen." Um das Euromax Terminal effektiv bedienen zu können, kombiniert Kombiverkehr seine beiden täglich zwischen Duisburg und Rotterdam pendelnden Züge. Die Abfahrt erfolgt im Duisburger Duss-Terminal. Umlaufbedingt kommen die Züge aus Euromax im Duisburger Terminal Decete an. Die etablierten Züge zwischen Duisburg und Rotterdam verkehren fünfmal in der Woche in jede Richtung. Die zusätzliche Bedienung des Euromax-Terminals wird zunächst zweimal pro Woche und Richtung angeboten. (ag)
Kombiverkehr bindet Rotterdam Euromax-Terminal ein
Kombiverkehr startet neue Verbindung für intermodalen Verkehr zwischen Duisburg und Rotterdam