08.10.2009 |

Koalitionsverhandlungen: Post muss um Umsatzsteuerprivileg fürchten

Berlin. Die künftige Koalition aus Union und FDP will sich offenbar nicht auf eine Privatisierung der Deutschen Bahn in der kommenden Wahlperiode festlegen. Man werde das Ziel der Privatisierung zwar weiterverfolgen, sich im Koalitionsvertrag aber dabei nicht an die nächsten vier Jahre binden, heißt es aus der „Arbeitsgruppe Verkehr“ der Koalitionsunterhändler. „Es wird aber keine Festlegung auf eine sofortige Zerlegung des Unternehmens in Schienennetz und Transportsparten geben“. Vertreter von Union und FDP betonten, man werde aber in Formulierungen des Vertrages auf eine zunehmende Selbstständigkeit des Netzes hinzielen, um Wettbewerbern der DB den Netzzugang zu erleichtern.

Die Deutsche Post steht möglicherweise vor dem Verlust ihres Umsatzsteuerprivilegs. Bei Postdienstleistungen solle gelten, „dass alle Anbieter von Postdienstleistungen unter vergleichbaren Wettbewerbsbedingungen konkurrieren“, heißt es in einem Papier, das in der „Arbeitsgruppe Wirtschaft“ verhandelt wird. „Das Umsatzsteuerrecht ist entsprechend anzupassen“. Daraus folgt, dass das Umsatzsteuerprivileg der Post fallen soll. Ein Mitglied der Arbeitsgruppe schränkte aber ein, dass in dieser Sache noch nichts beschlossen sei. Das Papier gebe nur Einzelmeinungen wieder. (jök)

 
Anzeige
 

Kommentar verfassen

Regelmäßig werden online verfasste Kommentare in der VerkehrsRundschau veröffentlicht. Um sich für eine Veröffentlichung zu qualifizieren, geben Sie bitte Ihren vollen Namen und unter dem Kommentar Ihren Wohnort an. Herzlichen Dank!

 

08.10.2009Artikelinformationen

Social Networking
Schlagworte
Bildnachweis
(Foto: ddp)

VerkehrsRundschau mobil

Gefahr/gut-Umfragegewinnspiel

Nehmen Sie jetzt an unserer kurzen Umfrage zur IMO Erklärung teil.

Sichern Sie sich einen von drei BestChoice-Einkaufsgutscheinen im Wert von 50,-€, einlösbar bei 200 Partnern in über 25.000 Filialen.

[Jetzt teilnehmen]

Frachtenbörsen

Transportausschreibungen

Neueste Kommentare unserer Leser

  • 21.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Glastaxi meint: Die dänischen Spediteure dürfen sich jetzt nicht aufregen, denen konnte es doch nicht wild und...[mehr…]
  • 19.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Jürgen Auth meint: Es müsste folgende Bestimmung bei Kabotage eingeführt werden: Den Fahrern aus den Billiglohnländern...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Transport + Logistik
    Gefährlicher Spatenstich für Bayerns Innenminister
    Deka 1803 meint: Was sagt uns dies: Von Dingen, von denen man keine Ahnung hat, sollte man tunlichst die Finger...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Recht + Geld
    Bundesregierung plant Arbeitszeitgesetz für selbstständige Fahrer
    Thomas Flesch meint: Darf ich jetzt länger fahren?! Laut EU-Recht maximal 90 Stunden Lenkzeit in 2 Wochen und nach diesem...[mehr…]
  • 17.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    hans-ulrich Höfler meint: Als Betroffener kann ich dem nur beipflichten. Wer die Augen im Transportverkehr weit genug öfnnet,...[mehr…]

Frage der Woche

Jahresabo Premium

Jahresabo

Profitieren Sie ein Jahr lang von den Premium-Vorteilen der VerkehrsRundschau!


Mit hochwertiger Prämie! [Bestellen]

Aktuelle Stellenangebote

Weitere Stellenanzeigen buchen

Beliebteste Galerien

Mini-Abo Online

miniabo

Testen Sie jetzt VerkehrsRundschau Online vier Wochen lang für nur 19 €

[Bestellen]

Beliebteste Meldungen