19.08.2011 | Transport + Logistik

Hamburg erhöht bei den Hafen-Investitionen das Tempo

Hamburg. Hamburg will mehr Geld für seinen Hafen ausgeben. Die Investitionen sollen in diesem Jahr von 180 Millionen auf 200 Millionen Euro steigen, sagte Jens Meier, Geschäftsführer der Hamburg Port Authority (HPA), am Freitag in der Hansestadt. Das starke Wachstum im Hafen mache ein höheres Investitionstempo notwendig.

„Wir müssen die Geschwindigkeit für unser Ausbau- und Erneuerungsprogramm noch weiter erhöhen", sagte Meier. Dank der sicheren Finanzierung durch die sogenannte HHLA-Milliarde habe die HPA viele Projekte umsetzen können. Schwerpunkte im Jahr 2010 waren die Hafenbahn, der Ausbau des Brücken- und Straßennetzes, Flächensanierungen und -erweiterungen und der Bau von Kaimauern.

Hamburg hatte die Erlöse aus einem Teilverkauf der HHLA zur Finanzierung der Hafeninvestitionen eingesetzt und stellt seitdem keine laufenden Haushaltsmittel mehr bereit. Von der HHLA-Milliarde sind noch ungefähr 650 Millionen Euro übrig. „Wenn die Mittel aufgebraucht sind, benötigen wir eine verlässliche Finanzierung, um die Zukunft des Hafens zu sichern", sagte Meier. Der frühere schwarz-grüne Senat hatte bereits zugesichert, jährlich 100 Millionen Euro bereitzustellen. Die Finanzplanung des SPD-Senats ist noch nicht fertig.

„Hamburg und die gesamte Metropolregion profitieren in hohem Maß von Investitionen in den Hafen", sagte Meier. Die Stadt habe im vergangenen Jahr durch den Hafen rund 750 Millionen Euro Steuern eingenommen, das sind 77 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Niedersachsen und Schleswig-Holstein konnten ihre hafenabhängigen Steuereinnahmen von 160 auf 170 Millionen Euro steigern.

Die HPA ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit 1800 Beschäftigten. Sie managt die wasser- und landseitige Infrastruktur, die Sicherheit des Schiffsverkehrs, die Hafenbahnanlagen und die städtischen Immobilien im Hafen. (dpa) 

 
Anzeige
 

Kommentar verfassen

Regelmäßig werden online verfasste Kommentare in der VerkehrsRundschau veröffentlicht. Um sich für eine Veröffentlichung zu qualifizieren, geben Sie bitte Ihren vollen Namen und unter dem Kommentar Ihren Wohnort an. Herzlichen Dank!

 

19.08.2011Artikelinformationen

Social Networking
Schlagworte
Bildnachweis
(Foto: HPA)

VerkehrsRundschau mobil

Gefahr/gut-Umfragegewinnspiel

Nehmen Sie jetzt an unserer kurzen Umfrage zur IMO Erklärung teil.

Sichern Sie sich einen von drei BestChoice-Einkaufsgutscheinen im Wert von 50,-€, einlösbar bei 200 Partnern in über 25.000 Filialen.

[Jetzt teilnehmen]

Beliebteste Meldungen

Beliebteste Galerien

Nachwuchsinitiative

Hallo Zukunft!

VerkehrsRundschau, Trucker und Gefahr/gut vermitteln zwischen Schülern, Lehrern und Unternehmen für eine Zukunft in der Logistik [Mehr Infos über Ausbildung in der Logistik]

Neueste Kommentare unserer Leser

  • 21.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Glastaxi meint: Die dänischen Spediteure dürfen sich jetzt nicht aufregen, denen konnte es doch nicht wild und...[mehr…]
  • 19.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    Jürgen Auth meint: Es müsste folgende Bestimmung bei Kabotage eingeführt werden: Den Fahrern aus den Billiglohnländern...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Transport + Logistik
    Gefährlicher Spatenstich für Bayerns Innenminister
    Deka 1803 meint: Was sagt uns dies: Von Dingen, von denen man keine Ahnung hat, sollte man tunlichst die Finger...[mehr…]
  • 18.05.2012 | Recht + Geld
    Bundesregierung plant Arbeitszeitgesetz für selbstständige Fahrer
    Thomas Flesch meint: Darf ich jetzt länger fahren?! Laut EU-Recht maximal 90 Stunden Lenkzeit in 2 Wochen und nach diesem...[mehr…]
  • 17.05.2012 | Transport + Logistik
    Nordeuropäische Transporteure fordern Aussetzung der Kabotage
    hans-ulrich Höfler meint: Als Betroffener kann ich dem nur beipflichten. Wer die Augen im Transportverkehr weit genug öfnnet,...[mehr…]

Twitter: vr_online

Der Twitter-Kanal der VerkehrsRundschau

vr_online auf Twitter abonnieren und unsere Redakteure halten Sie auf dem Laufenden - blitzschnell und kostenlos!
[Follow us!]

Fahrverbotskalender

Europäische Fahrverbote im Überblick

Unser Fahrverbotskalender gibt einen Überblick über die LKW-Fahrverbote in mehr als 25 europäischen Ländern. Der Kalender erscheint quartalsweise als Zugabe zur Printausgabe, er kann aber auch gesondert bezogen werden. Bestellen können Sie den Kalender außerhalb des Abos zum Preis von 9,80 Euro zzgl. Versand und Mehrwertsteuer unter 089/20 30 43 11 00 (Fax -2100) oder per Mail: vertriebsservice@springer.com.