Rotterdam. Der Rotterdamer Hafen hat 2009 beim Seegüterumschlag besser abgeschnitten als zunächst prognostiziert. Mit rund 387 Millionen t liegt das Umschlagergebnis um gut zwei Millionen t über dem Vorhersagewert von Ende Dezember 2009, teilte der Hafenbetrieb Rotterdam (HbR) jetzt mit. Der prozentuale Rückgang liegt damit nicht bei 8,5 Prozent ( auf zunächst 387 Millionen t, d.Red.), sondern bei 8,1 Prozent. Die wesentliche Ursache für den etwas geringeren Mengenverlust liegt dem HbR zufolge in einem kleineren Rückgang beim Erdölimport. Darüber hinaus gab es auch Korrekturen in einigen anderen Gütersegmenten. Der Containerumschlag liegt mit 9,7 Millionen TEU weiterhin um 9,6 Prozent unter dem Niveau von 2008. Für das laufende Jahr rechnet der HbR zwar mit einer weiteren Stabilisierung der Umschlagentwicklung, erwartet allerdings für etliche seiner Kunden weiterhin erschwerte wirtschaftliche Rahmenbedingungen. (eha)
Hafen Rotterdam 2009: Freude über zwei Millionen Tonnen mehr
Gesamtumschlag liegt bei 387 Millionen t / Rückgang beträgt „nur“ noch 8,1 Prozent / Weitere Stabilisierung für 2010 erwartet