Hamburg. Die Auswirkungen der weltweiten Konjunkturkrise haben jetzt auch den Hamburger Schiffs-TÜV Germanischer Lloyd (GL) erreicht. Das Unternehmen will nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ (Dienstagausgabe) 100 bis 120 Stellen abbauen. Betroffen sind die Beschäftigten der maritimen Dienste sowie Mitarbeiter aus der Hamburger Zentrale. Hier sind 1200 Menschen beschäftigt. „Wir wollen möglichst auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten“, sagte Unternehmenssprecher Olaf Mager der Zeitung. Jetzt sollten die betroffenen Mitarbeiter angesprochen werden, um „einvernehmliche, faire Lösungen zu finden“. Hintergrund für die Maßnahmen ist, dass seit Monaten weltweit so gut wie keine Neubauaufträge für Schiffe mehr vergeben werden. Dies gilt vor allem für Containerfrachter, bei deren Bauaufsicht und Betreuung der GL Weltmarktführer ist. Auf diese gesunkene Nachfrage soll die Zahl der Besichtiger angepasst werden. (dpa)
Germanischer Lloyd plant Stellenabbau
Hamburger Schiffsklassifikations-Gesellschaft bekommt weltweite Wirtschaftskrise zu spüren