Brüssel. Ab Dienstagmorgen, 8 Uhr, soll sich die Situation für Flüge in Europa entspannen. Das verkündete EU-Verkehrsminister Siim Kallas am frühen Montagabend nach der außergewöhnlichen Sitzung der EU-Verkehrsminister. Die Entscheidung wurde zusammen mit Europäischen Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol geschlossen, die mit konkreten Vorschlägen an der Videokonferenz teilnahm. Demnach soll der europäische Luftraum in drei Zonen aufgeteilt werden. In einer ersten Zone soll das Flugverbot weiter bestehen. In der zweiten Zone müssen die nationalen Flugaufsichtbehörden entscheiden, ob Flugzeuge fliegen dürfen. In einer dritten Zone soll der Flugverkehr unbedenklich sein. Kallas betonte, dass die Erlaubnis zu Flügen von den jeweils betroffenen nationalen Behörden erteilt werden muss. Nur sie könnten entscheiden, ob die von Eurocontrol ausgewiesenen Korridore benutzt werden sollen oder nicht. Kritik an der unzureichenden Koordinierung der EU-Kommission in der durch den Vulkanausbruch auf Island ausgelösten Krise im Flugsektor wies Kallas zurück. Seit drei Tagen habe es intensive Verhandlungen mit den betroffenen Staaten, Behörden, Flugunternehmen und Flughafenbetreibern gegeben. (kw)
EU-Kommission: Ab Dienstag mehr Flüge in Europa
Sichere Korridore für Flugzeuge /Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol teilt europäischen Luftraum in drei Zonen auf