20.04.2010 | Transport + Logistik

DB Schenker baut Landverkehr aus

Berlin/Essen/Wien. DB Schenker will das Angebot im europäischen Landverkehr ausbauen. Das teilte das Unternehmen in einer Presseerklärung mit. Zu den geplanten Maßnahmen zählen zusätzliche Linienverkehre und neue Anlagen. Im Rahmen einer Verkaufskampagne mit Schwerpunkt Südosteuropa sollen in der nächsten Zeit außerdem rund 35.000 Kunden in mehr als 20 Ländern über das Angebot direkt informiert werden. Darüber hinaus können sie neue Relationen kostenlos testen.

Drehscheibe für die Verkehre zwischen Ost und West sei das neue Hub von DB Schenker in Salzburg, das gerade seinen Betrieb aufnimmt. Die Anlage verfügt über 125 Ladetore und ist unter anderem mit der nötigen Technik zur Verfolgung der Sendungen im Cross-Docking-Bereich ausgerüstet. Ein Gleisanschluss soll für die effiziente Verbindung von Straße und Schiene sorgen.

Im bulgarischen Sofia hat gerade das neue DB Schenker-Terminal den Betrieb aufgenommen. Die 5000 Quadratmeter große Anlage verfügt über 30 Ladetore und ist mit Sicherheitstechnik sowie Brandsicherheitssystemen ausgerüstet. Sie hat zwei eigene Gleisanschlüsse mit einer Gesamtlänge von rund 220 Metern.

In Rumänien hat DB Schenker Romtrans laut eigenen Angaben ein Stückgutnetz nach europäischem Qualitätsstandard aufgebaut. Von den zehn Hauptniederlassungen und rund 70 Büros von DB Schenker Romtrans sind die Standorte in Bukarest, Cluj-Napoca, Arad und Iasi im Zusammenspiel mit dem zentralen Hub Brasov in das Stückgutsystem eingebunden. Über das Netzwerk werden Stückgutsendungen bei Übernahme bis 15 Uhr am Tag A in den meisten Wirtschaftszentren Rumäniens noch am Tag B ausgeliefert.

In den Ländern Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Rumänien, Moldawien, Bulgarien, Griechenland, Zypern und Türkei sind laut Mitteilung derzeit Landesgesellschaften von DB Schenker aktiv. In der gesamten Region sind über 5.000 Mitarbeiter beschäftigt. (ab)

 
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