Containergeschäft im Kieler Ostuferhafen gestartet

17.03.2009 16:40 Uhr

Umgeschlagen werden Vorprodukte für die westeuropäische und skandinavische Stahlindustrie

Kiel. Im Kieler Hafen hat der regelmäßige Containerumschlag begonnen. Am vergangenen Freitagabend traf die mit den ersten hundert 20-Fuß-Containern aus Riga kommende MS „Vera Rambow“ im Ostuferhafen ein. Dirk Claus, Geschäftsführer des Hafenbetreibers Seehafen Kiel, sagte: „Dies ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Hafens. Mit dem Containerumschlag erschließt sich ein neues Geschäftsfeld für Kiel.“ Der Containerverkehr zwischen der lettischen Hauptstadt Riga und Kiel basiert nach Angaben der Seehafen Kiel auf der Verladung von aus Kasachstan stammenden Ferroalloys. Dabei handele es sich um hochwertige Zuschlagstoffe für die westeuropäische und skandinavische Stahlindustrie, für die sich die Baltic Terminal Kiel International GmbH (BTKI) einen langfristigen Vertrag gesichert habe. Zielsetzung sei, im ersten Jahr 10.000 TEU im Ostuferhafen umzuschlagen. „Ist Kiel in der Transportkette erst etabliert, so werden die Umschlagsmengen in den Folgejahren ansteigen“, sagte Jan-Rainer Straßburg, Geschäftsführer BTKI. (pi)

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