Container-Transferium für Rotterdam

01.07.2009 11:18 Uhr
Binnenschiffterminal Rotterdam
Eine Computersimulation vermittelt einen ersten Eindruck von dem geplanten Terminal
© Foto: Hafen Rotterdam

Neues Binnenschiffterminal im Hinterland soll Hafen-Infrastruktur entlasten

Rotterdam. Durch den Bau eines neuen Binnenschiffterminals in Alblasserdam, 50 Kilometer östlich von Rotterdam, will die niederländische Hafenbehörde einen hafennahen Sammelpunkt schaffen, an dem Container vom LKW auf Binnenschiffe verladen werden. Die letzten 50 Kilometer bis zu den Umschlagterminals in Maasvlakte sollen dann auf der Wasserstraße per Binnenschiff zurückgelegt werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 29. Juni vom niederländischen Transportministerium und der Hafenbehörde unterzeichnet. Bereits zum Ende 2011 soll das 38 Millionen Euro teure Terminal die A15, auf denen die LKW derzeit durch den Hafen bis zu den Hochseeterminals im Hafenteil Maasvlakte fahren, entlasten. Innerhalb von drei Jahren sollen 200.000 20-Fuß-Standardcontainer (TEU) von der Straße auf das Binnenschiff geholt werden. Das entspricht, umgerechnet auf den LKW-Verkehr, etwa zehn Prozent der Transporte auf der A15. Über den Hafen Rotterdam werden jährlich rund elf Millionen TEU verladen. Betreiber des neuen Terminals soll die „Binnenlandse Container Terminals Nederland“ (BCTN) sein, die bereits Terminals in Nijmegen, Den Bosch, Wanssum und Hengelo betreibt. (diwi)

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