20.05.2009 | Transport + Logistik

China spürt erste Anzeichen für Erholung

Peking. Chinas Häfen haben ein Wachstum im März nach einigen Monaten des Niedergangs erlebt. Die Shanghai International Port Group handelte 2,18 Millionen Standardcontainer (TEU) im März, berichtet die „Logistics Week". Zehn Prozent weniger als im letzten Jahr aber viel höher als die 1,53 Millionen TEU im Februar.

Der Einbruch im Umschlag für Januar und Februar lag bei über 15 Prozent. Die Frachtmenge des ostchinesischen Hafens Ningbo fiel 2,96 Prozent auf 30,2 Millionen Tonnen im März im Vergleich zum Vorjahr. Verglichen mit Februar mit 24 Millionen Tonnen lag es aber 31,4 Prozent höher. Das Containerumschlagvolumen sank leicht um 3,04 Prozent auf 830.000 TEU verglichen mit 2008. Gegenüber Februar (602.200 TEU) lag es 37,8 Prozent höher.

Der Hafen Tianjin schlug 730.000 TEU im März um, was 5,5 Prozent Anstieg entspricht. Die Frachtmenge wuchs um 4,3 Prozent auf 31,9 Millionen Tonnen. Qingdao handelte im ersten Quartal kumulierte 2,5 Millionen TEU. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Die Gesamttonnage wuchs um 4,5 Prozent auf 78,5 Millionen Tonnen.

Guangzhou verzeichnete ein Boxenvolumen von 1,7 Millionen TEU und ein Frachtvolumen von insgesamt 51,8 Millionen Tonnen im ersten Quartal. Sowohl das Containervolumen als auch das Frachtvolumen wuchsen gegenüber Januar und Februar.

Der Hafen Fuzhou handelte 97.000 TEU im März. Dies entspricht einem leichten Abfall von 1,31 Prozent verglichen mit den beiden Vormonaten. Die Frachtmenge schnellte um 33,9 Prozent auf 7,6 Millionen Tonnen hoch.

Der ostchinesische Hafen Lianyungang schlug 27,9 Millionen Tonnen Fracht im ersten Quartal um. 9,9 Prozent mehr als in 2008. Das Märzvolumen stieg um 14,8 Prozent auf 9,79 Millionen Tonnen. (rup)

 
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