24.03.2009 | Transport + Logistik

Ceva: Umsatzplus für 2008 – Wirtschaftskrise spürbar

Frankfurt. Der Logistikdienstleister Ceva Logistics gibt für das Geschäftsjahr 2008 einen konsolidierten Umsatz von 6,3 Milliarden Euro (2007: 4,8 Milliarden Euro) und ein organisches Wachstum von 5,3 Prozent bekannt. Der Rest des Umsatzpluses ist auf den Übernahme derUS-Spedition EGL zurückzuführen. Das Marktwachstum beziffert das Unternehmen auf zwei bis drei Prozent.

„In unserem ersten Jahr als vollständig integriertes Unternehmen haben wir uns trotz der schwierigen Zeit gut am Markt behaupten können. Wir haben den Schwung und die Fähigkeiten, um auch in Zukunft unser Geschäft erfolgreich voran treiben zu können. Hierzu wollen wir uns auf drei Bereiche konzentrieren: den Gewinn von Marktanteilen, eine gezielte Kostenbegrenzung und die weitere Stärkung unseres Kerngeschäfts”, so John Pattullo, CEO von Ceva Logistics.

Der konsolidierte operative Gewinn vor Sonderposten habe ich auf 320 Millionen Euro belaufen, einem Plus von 6,3 Prozent.

Im ersten Jahr nach der Fusion mit EGL im August 2007, hätten Neugeschäfte im Wert von 1,7 Milliarden Euro akquiriert werden können. Die Pipeline für potenzielles Neugeschäft sei so gut gefüllt wie nie zuvor, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

2008 habe Ceva die Zusammenführung des Geschäfts mit der übernommenen EGL in eine operative Einheit unter abschließen können. Jetzt habe das Unternehmen in allen Regionen ein integriertes Geschäftsmodell, bei dem regionale Teams sowohl für den Bereich Kontraktlogistik, als auch für den Bereich Freight Management zuständig seien.

CEVA habe sich nicht völlig von den wirtschaftlichen Turbulenzen abschotten können. Im vierten Quartal 2008 habe man eine Umkehr des bisherigen Umsatz- und Gewinntrends verzeichnet

Die Konzernleitung arbeite intensiv daran, die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise durch eine Reihe von Kostenmaßnahmen zu begrenzen. Nach Aussage des Managements werden mit diesem Programm rund 150 Millionen Euro eingespart.

Der Ausblick für das erste Quartal 2009 zeige die Fortsetzung des Trends vom vierten Quartal. In den ersten beiden Monaten habe Cevaweiterhin relativ schwache Transaktionsvolumina und reduzierte Frachtströme verzeichnet. (sv)

 
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