Frankfurt am Main. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main hat am Donnerstag in einer Pressemitteilung vor Geschäftemachern gewarnt, die unter Verweis auf das De-Minimis-Programm deutschen Transportunternehmen „alles Mögliche und Unmögliche“ verkaufen wollen. „Die große Spannweite des Förderprogramms bietet zahlreiche Alternativen, die in den Unternehmen entstehenden Kosten mit Fördermaßnahmen zu verknüpfen. Der gelegentlich suggerierte Eindruck, man komme nur in den Genuss der De-Minimis-Hilfen, wenn man Zusatzaufwand, zum Beispiel beim Telematik-Einsatz oder anderen technischen Einrichtungen betreibe, ist unzutreffend“, betonte BGL-Hauptgeschäftsführer Karlheinz Schmidt. Der BGL empfiehlt angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage, nichts zu kaufen, was man nicht auch ohne das Förderprogramm kaufen müsste. Im Rahmen des Förderprogramms „De-Minimis“ können Unternehmen des Güterkraftverkehrs seit Februar beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) staatliche Zuschüsse für effizienzsteigernde, fahrzeug- und personenbezogene Maßnahmen bis zu 2000 Euro beantragen. (ag)
BGL warnt vor Geschäftemachern beim De-Minimis-Programm
Bundesverband rät Spediteuren nur kaufen, was sie auch ohne Förderung gekauft hätten