11.11.2009 |

Australien will Sicherheitszertifizierungen für Luftfracht vorverlagern

Canberra. Australien will die Inspektion und Zertifizierung von Luftfracht in einem früheren Glied der Versorgungskette akzeptieren. Die Luftfracht müsste dann nicht mehr direkt vor Abflug inspiziert werden. Die Implementierung würde mit der Annahme der Abänderung des Lufttransport-Sicherheits (2009, Maßnahme Nr. 2) -Gesetzesentwurf 2009 erfolgen. Dieser ging kürzlich in die zweite Anhörung durch das australische Parlament.

„Der Entwurf erweitert die Kategorien der Marktteilnehmer, die Fracht für den Lufttransport zertifizieren können. Das bedeutet, die Person die die Fracht inspiziert, könnte sie künftig ebenfalls zertifizieren. Die Fracht sollte wenn möglich zu einem frühen Zeitpunkt in der Versorgungskette sicherheits-überprüft werden“, sagte der australische Transportminister Anthony Albanese. „Momentan werden Sicherheitsmaßnahmen, wie Röntgenprüfung, Durchsuchung und Explosivstoff-Detektion nicht vor der Verladung am Flughafen genutzt“, fügte Albanese an

„Die vorgeschlagene Abänderung des Gesetzesentwurfs erlaubt die Überprüfung zu einem früheren Zeitpunkt in der Versorgungskette, wenn die Güter weniger konsolidiert sind und leichter entpackt sowie überprüft werden können“, sagte der Minister. „Unter den momentanen Vereinbarungen können nur Fluglinien Luftfracht zertifizieren, selbst wenn andere Parteien schon Sicherheitschecks vorgenommen haben. Die Fluglinie muss also etwas zertifizieren, was schon vorher überprüft wurde“, sagte Albanese. (rup)

 
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