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14.01.2014Transport + Logistik | Inland

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premiumAusbau der A7: Im März geht es los

Die Transportwirtschaft sieht das Projekt mit gemischten Gefühlen. Obwohl der Ausbau dringend nötig ist, wird ein jahrelanges Verkehrschaos befüchtet.
A7 bei Bordersholm

Auf der A7 staut sich der Verkehr. Wenn hier die Bauarbeiten für den Ausbau beginnen, wird mit einem weiteren Verkehrschaos gerechnet

Foto: Picture Alliance/dpa/Daniel Friedrichs

Hamburg. Der Ausbau der A7 zwischen dem Elbtunnel und dem Dreieck Bordesholm nördlich von Neumünster wird bereits im März dieses Jahres gestartet. Dann beginnen die vorbereitenden Arbeiten für den Abriss und den Neubau der Langenfelder Brücke im Bereich der Anschlusstelle Stellingen. Das teilte Klaus Franke vom Amt Verkehr und Straßenwesen der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation am Montag in Harrislee mit.

Derzeit läuft auch die finale Phase der Auftragsvergabe für den Ausbau zwischen dem Dreieck-Nordwest und dem Dreieck Bordesholm. Hier sollen die Arbeiten im Herbst beginnen. Gebaut wird in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP). Die A7 wird im Hamburger Stadtgebiet auf acht Spuren und in Schleswig-Holstein auf sechs Spuren erweitert.

Die Transportwirtschaft sieht das Projekt mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist der Ausbau dringend notwendig, andererseits droht jahrelanges Verkehrschaos an einem wichtigen Knotenpunkt – auch der Hamburger Hafen könnte in Mitleidenschaft gezogen werden. Entlastungsprojekte wie die A20 werden nicht rechtzeitig fertig. Die Verkehrsbehörden beider Länder stellten in Harrislee auch das begleitende Verkehrsmanagement vor. Beispielsweise soll während der gesamten Bauzeit die Zahl der Fahrspuren auf dem bisherigen Niveau bleiben – allerdings werden die Spuren verengt. Außerdem sind umfangreiche Informationsmaßnahmen bis hin zu einer A7-App in Vorbereitung. Der ÖPNV soll während der Bauphase verstärkt werden, um Pendler auf die Schiene zu locken. (hel)

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