Rund 200 Beschäftigte der DHL-Tochterunternehmen DHL Vertriebs GmbH und Co. OHG und der DHL Verwaltungs-GmbH sind heute bundesweit einem Aufruf der Verdi gefolgt und haben sich an Warnstreiks beteiligt. Das gab die Dienstleistungsgewerkschaft am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. „Die Unruhe ist groß. Die Beschäftigten erwarten, dass die Arbeitgeber ihre Blockadehaltung endlich aufgeben und eine Lösung am Verhandlungstisch möglich machen“, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis mit Blick auf die nächste Verhandlungsrunde am kommenden Dienstag. Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 1000 Beschäftigten acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. (ag)
Arbeitskampf bei DHL-Tochterunternehmen
200 Beschäftigte legten am Freitag vorübergehend ihre Arbeit nieder