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Lieferroboter von Starship

Nach Vorstellungen von Starship könnte einmal ein Mensch am Steuerpult jeweils eine Flotte aus 50 bis 100 autonomen Lieferrobotern überwachen

©Starship Technoligies

Zustellroboter: Daimler steigt bei Starship ein

Der Fahrzeughersteller beteiligt sich an einer insgesamt 16,2 Millionen Euro schweren Runde zur Finanzierung des Entwicklers von Lieferrobotern.

London/Stuttgart. Der Fahrzeughersteller Daimler ist bei dem Entwickler von Lieferrobotern Starship eingestiegen. Der Konzern mit Hauptsitz in Stuttgart beteiligte sich an einer insgesamt 16,2 Millionen Euro schweren Finanzierungsrunde, wie das Technologie-Start-up aus London am Donnerstag mitteilte. Das Geld kam auch von diversen Finanzinvestoren wie Shasta Ventures, Matrix Partners oder Playfair Capital. Mit Daimler hatte Starship bereits im vergangenen Jahr den „Robovan“ entwickelt – einen Lieferwagen, der als Basis für mehrere Zustellroboter dient.

Die Starship-Roboter, die äußerlich an einen großen Mars-Rover erinnern, können bis zu 15 Kilogramm auf eine Entfernung von fünf Kilometern befördern. In Zukunft sollen sie vollautomatisch auf den Gehwegen unterwegs sein. Das Gerät erfasst seine Umgebung dafür mit mehreren Kameras. Derzeit laufen Tests unter anderem mit dem Paketdienst Hermes und dem Handelskonzern Metro. Starship peilt Kosten von rund einem Dollar pro Zustellung an. Dafür soll ein Mitarbeiter über das Internet bis zu 100 der Fahrzeuge überwachen und notfalls über das Internet eingreifen können.

Es ist die erste Finanzierungsrunde von Starship, bisher hatte die in Estland von den Skype-Erfindern gegründete Firma nicht auf externe Geldquellen zugegriffen. Die Bewertung des Start-ups bei der Geldspritze wurde zunächst nicht bekannt. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special START-UPS IN DER LOGISTIK.

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Start-ups in der Logistik, Drohnen für Transport, Paket und Logistik, Daimler Logistik


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