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Lkw-Kontrolle, Polizei, A3

Bei einer Lkw-Kontrolle am 8. Juni bei Kaiserslautern hatten die Behörden viel zu beanstanden (Symbolbild)

©Sven Hoppe/dpa/picture-alliance

Zahlreiche Verfahren nach Lkw-Kontrollen an A6 eingeleitet

Bei Lkw-Kontrollen am 8. Juni auf der A6 bei Kaiserslautern haben die Behörden knapp die Hälfte der kontrollierten Fahrzeuge beanstandet und jedes vierte aus dem Verkehr gezogen.

Kaiserslautern. Spezialkräfte der Polizei des Schwerverkehrskontrolltrupps der Zentralen Verkehrsdienste haben in Zusammenarbeit mit dem Zoll, der Sonderabfallmanagementgesellschaft (SAM) sowie weiteren Kontrollkräften der Polizeidirektionen Kaiserslautern und Pirmasens im Bereich der A 6 bei Kaiserslautern am 8. Juni Lkw kontrolliert. Mit beunruhigenden Ergebnissen: Wie die Polizeidirektion Kaiserslautern mitteilt, mussten von 42 kontrollierten Einheiten knapp die Hälfte beanstandet werden. Zehn Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Hauptursache dabei seien Verstöße gegen die Ladungssicherung und erhebliche technische Mängel an den Fahrzeugen gewesen, so die Polizei. Dabei sei besonders eine Firma aufgefallen, die bei zwei gleich gelagerten Fällen die Fahrt nicht mehr fortsetzen konnte.

Bei 42 kontrollierten Lkw 18 Bußgeldverfahren eingeleitet

Neben insgesamt 18 Bußgeldverfahren wurden den Angaben zufolge drei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und dem Verdacht der Fälschung technischer Aufzeichnungen eingeleitet. Gegen sechs Transportfirmen wird ein Vermögensabschöpfungsverfahren eingeleitet. Vom Zoll wurde ein zollrechtlicher Verstoß festgestellt, von der SAM ein Verfahren wegen einer nicht vorhandenen Genehmigung zum Transport von gefährlichen Abfällen eingeleitet. (mh)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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