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17 Prozent weniger Berufskraftfahrer wurden 2020 im Vergleich zum Vorjahr neu unter Vertrag genommen

©littlewolf1989/stockadobe.com

Zahl neuer Ausbildungsverträge im Transportbereich deutlich gesunken

Eine aktuelle Statistik der DIHK zeigt, dass der Ausbildungsmarkt im Verkehrs- und Transportgewerbe stark von der Corona-Krise getroffen wurde. Im Güterverkehr gilt das vor allem für ein Berufsbild.

Berlin. Es hat sich bestätigt, was bereits vermutet wurde: Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Verkehrs- und Transportgewerbe ist im Coronajahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr erheblich gesunken. Das geht aus der aktuellen Ausbildungsstatistik des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor.

Wurden im Jahr 2019 noch 13.512 neue Ausbildungsverträge geschlossen, waren es im vergangenen Jahr nur noch 10.493. Das entspricht einem Rückgang von 22,3 Prozent. Die Daten wurden für 18 Ausbildungsberufe erhoben, allerdings sind auch Tourismuskaufleute darunter enthalten.

Vor allem Speditionskaufleute betroffen

Bei den Ausbildungen im Güterverkehr waren vor allem die Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung betroffen. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge sank hier von 5482 auf 4302 (-21,5 %). Bei den Berufskraftfahrern wurden im vergangenen Jahr 3062 neu unter Vertrag genommen und damit über 17 Prozent weniger als 2019.

Um Ausbildungsbetriebe in der Corona-Krise stärker zu unterstützen, hat die Bundesregierung am Mittwoch beschlossen, die Ausbildungsprämie auszuweiten und anzuheben. Mehr dazu hier. (sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CORONA EPIDEMIEN & SEUCHEN.

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Corona Epidemien & Seuchen, Lkw-Fahrer & Berufskraftfahrer, Fach- und Führungskräfte, Lagerfachkraft


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