Binnenschiffer atmen auf - Grundwasser am Rhein bleibt aber niedrig

Die Zahl der Schiffsunfälle auf dem nautisch anspruchsvollen Mittelrhein-Teilstück schwankt nach wie vor (Symbolfoto)

©Ralf Hirschberger / dpa / dpa-Zentralbild / picture alliance

Zahl der Schiffsunfälle auf Mittelrhein variiert stark

Tendenziell geht die Zahl der Schiffsunfälle auf dem anspruchsvollen Mittelrheinstück zurück, auch dank dem Einsatz von moderner Technik.

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Bingen. Trotz moderner Technik schwankt die Zahl der Schiffsunfälle auf dem nautisch anspruchsvollen Mittelrhein-Teilstück rund um die Loreley nach wie vor. 2017 erfasste die Wasserschutzpolizei auf der sogenannten Wahrschaustrecke zwischen den Rhein-Kilometern 548,5 und 555,43 zehn Unfälle, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt in Bingen auf Anfrage der „Deutschen Presse-Agentur“ in Mainz mitteilte. 2016 waren es mit 17 deutlich mehr, 2014 mit sieben deutlich weniger. Tendenziell geht die Zahl indes nach unten: In den letzten vier Jahren lagen die zwei Jahre mit den niedrigsten Unfallzahlen seit der Jahrtausendwende, die Höchstwerte in den 2000ern wurden 2003 und 2010 mit jeweils 28 Unfällen erreicht.

Auf der Wahrschaustrecke informiert die Revierzentrale in Oberwesel über Lichtsignale Schiffer etwa über Gegenverkehr. Ende 2013 gab es hier die letzte Neuerung, konkret wurde die Zahl der Teilstrecken, über die per Lichtsignal informiert wird, erhöht. Dies in Kombination mit mittlerweile vorgeschriebenen technischen Systemen an Bord der Schiffe habe die Zahl der Havarien insgesamt gesenkt, sagen Experten. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special BINNENSCHIFFFAHRT & MULTIMODALE TRANSPORTE.

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